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Fit für die Zukunft - DJK-Diözesanverband und DJK-Bildungszentrum unter einem Dach

08.07.2010

Wie können Leistungsangebote besser aufeinander abgestimmt werden, Arbeitsprozesse effizienter gestaltet und die Marke „DJK“ stärker in den Blickpunkt gestellt werden? Mit diesen Fragen beschäftigen sich die Vorstände des DJK-Diözesanverbandes Münster und des DJK Bildungs- und Sportzentrums seit geraumer Zeit. Die Antworten könnten gemeinsame Organisationsstrukturen und ein Zusammengehen unter einem Dach, verbunden mit baulichen Maßnahmen an der jetzigen Sportschule sein.


DEHOGA

Einen großen Schritt in diese Richtung machten die Vertreter beider Institutionen, als nun ein vom DJK-Diözesanverband bei der GBS (Gastgewerbe Beratungs-Service GmbH) in Auftrag gegebenes Gutachten zur Wirtschaftlichkeitsberechnung des DJK Bildungs- und Sportzentrums vorgestellt wurde. Für Betriebswirt Klaus Ommer von der Beratungsgesellschaft liegt die Lösung in einer konzeptionellen Neuausrichtung des Bildungshauses, verbunden mit einer Erhöhung der Zimmerzahl.

In diesem Zusammenhang empfahl er den Auftritt als leger anmutendes Sport- und Freizeithotel mit Seminar- und Tagungsangeboten und individuell-sportiver und erkennbar persönlicher Note.

Letzteres war auch seinen Zuhörern wichtig. Der bisherige Charakter des Bildungshauses mit seinen djk-spezifischen Ansätzen müsse erhalten bleiben. Um wirtschaftlich arbeiten zu können, sah man allerdings auch die Notwendigkeit einer Erweiterung und die Öffnung für externe Zielgruppen.

Im zweiten Teil der Tagung ging es um Aspekte und Motive für eine Kooperation zwischen Verband und Bildungshaus. Nach Ansicht der Teilnehmer ist das Gebot der Stunde, wachsende Aufgabenstellungen, kleiner werdende Ressourceneinsätze und zur Stärkung des politischen Gewichtes eine Verschmelzung beider Vereine einzugehen.

Diözesanvorsitzender Horst Hemkemeyer sieht im Zusammengehen beider Institutionen die Chance, die Förderung des Sports, das Erleben von Gemeinschaft und die Freizeit- und Lebensgestaltung aus dem Glauben heraus stärker in die Vereine hineinzutragen.

„Mit der Schaffung eines DJK-Zentrums kann der Verband seinem Auftrag stärker gerecht werden, die Vereine zu beraten und zu schulen und einen Treffpunkt für sportliche Erlebnisse zu schaffen, an dem experimentiert, trainiert und kreative Ideen gefördert werden“, so der Vorsitzende.

Ein DJK-Zentrum mit der Geschäftsstelle und der Sportschule unter einem Dach sei zukunftsweisend für den Verband. Dabei dürften die übrigen Diözesanverbände im Landesverband NRW nicht außen vor gelassen werden, sondern zu einem aktiven Networking eingeladen werden.

Bildunterschrift:
Klaus Ommer vom Gastgewerbe Beratungsservice stellte den Zuhörern seine konzeptionellen Empfehlungen zur zukünftigen Ausrichtung des DJK Bildungs- und Sportzentrums vor.


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