Marathon-Erfolgsgeschichte Ultimate-Frisbee
Im November vergangenen Jahres präsentierte Martin Reckmann, Gründer und Leiter der jüngsten Sportabteilung von DJK GW Marathon Münster, die Ultimate Greenhorns, den begeisterten Besuchern bei der Show des Sports in der Halle Berg Fidel den faszinierenden Sport mit der fliegenden Untertasse. Frisbee – aus marktrechtlichen Gründen „Ultimate“ genannt – scheint bei Marathon eine Erfolgsgeschichte zu werden.
Zunächst holten im Frühjahr die U 17-Junioren in den Niederlanden den Titel des Internationaler holländischen Indoor-Meisters, dann wurden vier Jugendliche in die Junioren-Nationalmannschaft berufen und nun hat der Verein aus dem Kreuzviertel zwei junge Europameister in seinen Reihen. Tim Tuschen und Pascal Walla, beide ehemalige Fußballer bei Marathon, gewannen im August in Heilbronn mit der Nationalmannschaft die Junioren-Europameisterschaft. Jennifer Frönd und Mira Schange belegten mit dem deutschen B-Team den vierten Platz.
Mehr als ein Woche verbrachten die Jugendlichen Anfang August im Heilbronner Frankenstadion, wo die DJK Heilbronn die Junioren-Weltmeisterschaft (U 20) und U 17-Europameisterschaft ausrichtete.
„Es war total geil“, war die erst 13-jährige Mira Schange noch nach der Rückkehr aufgedreht und völlig begeistert. Gemeinsam mit der 15-jährigen Jennifer Frönd spielte sie im deutschen B-Team, dass hinter Großbritannien den vierten Platz belegte. Deutschland I holte sich gegen Schweden (15:8 im Finale) den Titel. „Ich kann im nächsten Jahr nochmals teilnehmen. Vielleicht reicht es dann zu einer Medaille“, hat sich Jennifer Frönd ein klares Ziel gesteckt. Ihre Mannschaftskameradin hat dafür sogar noch drei Jahre Zeit.
Die braucht der gleichfalls 13-jährige Tim Tuschen nicht mehr zu warten, denn er gewann den Titel, auch wenn der Youngster im Finale nicht zum Einsatz kam. „Wir hatten zuvor gegen Großbritannien verloren. Im Finale war es total eng, deshalb spielten ausschließlich die älteren Jungs“, berichtete der Junioren-Europameister. Gemeinsam mit Pascal Walla vertrat er Münster in Heilbronn. Im Finale siegte Deutschland übrigens knapp 11:10 gegen Großbritannien. Platz zwei ging durch einen 15:5-Erfolg über Belgien an Schweden.
Weitere Infos: www.gw-marathon.de
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